Ausstellung zum Widerstandskämpfer Georg Elser
Am 8. November 1939 verübte Georg Elser ein Sprengstoffattentat auf Adolf Hitler im Münchener Bürgerbräukeller. Dort hatten sich zahlreiche hochrangige Funktionäre der NSDAP versammelt, um die jährliche Gedenkfeier anlässlich des gescheiterten Hitlerputsches von 1923 zu begehen. Hitler entging dabei dem sicheren Tod nur, weil er 13 Minuten vor der Detonation den Saal verlassen hatte.
Die Tat Georg Elsers zeigt beispielhaft, dass es auch Einzelnen möglich gewesen ist, die Folgen der nationalsozialistischen Ideologie zu erkennen und Widerstand zu leisten.
Da die meisten Deutschen jedoch den Krieg und die Rassenpolitik unterstützten oder schweigend hinnahmen und aktiver Widerstand in Nazi-Deutschland selten war, konnten der Krieg und die in der Menschheitsgeschichte einmalige Katastrophe der Shoah nicht verhindert werden.
Zum Jahrestag des Attentats im Münchener Bürgerbräukeller soll mit dieser Ausstellung an die couragierte Tat Georg Elsers erinnert und ein Beitrag zur aktiven Vergangenheitsbewältigung geleistet werden.
Das Anliegen dieser, in studentischer Selbstorganisation initiierten Ausstellung ist es, angesichts der zunehmenden gesellschaftlichen Akzeptanz rassistischen, antidemokratischen und neofaschistischen Gedankenguts, die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus wachzuhalten, um so die Gefahren der beunruhigenden gegenwärtigen Entwicklung zu verdeutlichen und auf die Notwendigkeit eines breiten antifaschistischen Engagements in der heutigen Gesellschaft zu hinzuweisen.
im Foyer des Audimaxgebäudes, Wüllnerstr. 9
7.-19. November 2006
Mo.-Fr.: 7-21:30 Uhr
Sa.: 7-14:30 Uhr
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Die Tat Georg Elsers zeigt beispielhaft, dass es auch Einzelnen möglich gewesen ist, die Folgen der nationalsozialistischen Ideologie zu erkennen und Widerstand zu leisten.
Da die meisten Deutschen jedoch den Krieg und die Rassenpolitik unterstützten oder schweigend hinnahmen und aktiver Widerstand in Nazi-Deutschland selten war, konnten der Krieg und die in der Menschheitsgeschichte einmalige Katastrophe der Shoah nicht verhindert werden.
Zum Jahrestag des Attentats im Münchener Bürgerbräukeller soll mit dieser Ausstellung an die couragierte Tat Georg Elsers erinnert und ein Beitrag zur aktiven Vergangenheitsbewältigung geleistet werden.
Das Anliegen dieser, in studentischer Selbstorganisation initiierten Ausstellung ist es, angesichts der zunehmenden gesellschaftlichen Akzeptanz rassistischen, antidemokratischen und neofaschistischen Gedankenguts, die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus wachzuhalten, um so die Gefahren der beunruhigenden gegenwärtigen Entwicklung zu verdeutlichen und auf die Notwendigkeit eines breiten antifaschistischen Engagements in der heutigen Gesellschaft zu hinzuweisen.
im Foyer des Audimaxgebäudes, Wüllnerstr. 9
7.-19. November 2006
Mo.-Fr.: 7-21:30 Uhr
Sa.: 7-14:30 Uhr
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.Thomas. - 31. Okt, 11:27
